4. Die Tochter des Sultans



Eine geliebte Tochter eines Sultans aus der osmanischen Zeit litt an einer rätselhaften Krankheit, die kein Arzt behandeln konnte. Nachdem alle konventionellen Heilmittel versagt hatten, erfuhr der Sultan von den verzauberten Quellen Pamukkales. Verzweifelt, sie zu retten, ließ er seine Tochter zu den Thermalquellen bringen, wo sie vierzig Tage lang täglich badete. Sie erholte sich nicht nur vollständig, sondern erlangte auch einen solchen Grad an Schönheit, dass sie als die „Perle von Pamukkale“ bekannt wurde. Der Sultan war so dankbar, dass er den Bau aufwendiger Badeanlagen und Gärten rund um die Quellen anordnete, von denen viele noch heute existieren. Osmanische Hofaufzeichnungen, die königliche Besuche des Ortes und den Bau mehrerer architektonischer Verschönerungen im 16. Jahrhundert belegen, bestätigen diese Erzählung.
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